Rekord beim Stromexport

Stromautobahn.de berichtet, dass Deutschland in 2015 einen neuen Rekord beim Stromexport erreicht hat. Demnach wurden 85TWh exportiert, der Nettoexport lag bei über 48TWh.

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Da fragt man sich natürlich: wofür wird dann der Netzausbau benötigt? Zur Versorgung der bundesdeutschen Bevölkerung mit Elektrizität oder zur Erzielung von Gewinnen im Stromhandel?

Auch Claudia Kemfert, Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance, hatte im Mai 2015 in einem Interview mit dem Deutschlandradio Kultur auf diesen Trend aufmerksam gemacht: „Wir schwimmen im Moment im Strom“, sagt sie. Frau Kemfert kritisiert, dass es sich dabei größtenteils um Braunkohlestrom handelt: „Es gibt in Europa kaum noch dreckigeren [Strom]“.