Max-Planck-Institut: Europäischer Stromhandel verursacht gravierendere Schwankungen im Stromnetz als erneuerbare Energien

Die Übertragungsnetzbetreiber argumentieren oft, dass der SuedLink nõtig sei, um Netzstabilität zu erreichen und Schwankungen auszugleichen, die durch die Einspeisung erneuerbarer Energien entstehen. Offenbar ist aber auch der europäische Stromhandel maßgeblich verantwortlich für derartige Schwankungen im Netz.
In einer internationalen Studie hat das Göttinger Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) herausgefunden, dass im europäischen Stromnetz alle 15 Minuten besonders starke Schwankungen auftreten. In genau diesem Zeittakt einigen sich die Energiekonzerne auf dem Strommarkt auf neue Einspeiseverteilungen, die in der Folge zu geänderter Einspeisung und damit Schwankungen im Netz führen. Das Göttinger Tageblatt zitiert dazu Prof. Marc Timme vom MPIDS: „Interessanterweise erscheinen die durch Stromhandel hervorgerufenen Frequenzschwankungen im Netz bedeutender zu sein, als solche, die aufgrund der Einspeisung erneuerbarer Energien auftreten“.

Hier geht’s zum ganzen Artikel beim Gõttinger Tageblatt

29.Mai: Netzbetreiber informieren in Garbsen über Suedlink-Planung

Die Netzbetreiber informieren über den aktuellen Stand der SuedLink-Planungen am 29. Mai von 16:00-20:00 Uhr in der Aula des Schulzentrums I, Planetenring 7 in Garbsen.

Siehe auch: