Hier geht’s nicht durch: Kreuze neu positioniert

Nach der SuedLink-Neuplanung sind andere Bereiche in Garbsen von der Trassenplanung betroffen. Nun führt das Korridorsegment 55 im Westen von Frielingen und die Segmente 57 und 58 westlich und östlich an Schloss Ricklingen vorbei.

Die roten Protestkreuze wurden daher an der Frielinger Straße und an der Schloss Ricklinger Straße neu positioniert.

Klare Botschaft:
Hier geht’s nicht durch!

Hunderte demonstrieren gegen den SuedLink in Hannover

Hunderte Demonstranten und zahlreiche Landwirte mit ihren Treckern demonstrierten am 27. Juni 2015 in Hannover gegen die Planung des Südlink gegen Bürgerinteressen. Der kilometerlange Demonstrationszug wand sich einmal um die Innenstadt Hannovers. Insgesamt dauerte der Protest rund zwei Stunden an. Organisiert wurde die Demonstration von der Bürgerinitiative Garbsen gegen Südlink.

Trecker und Demonstranten sammeln sich auf dem ZOB Hannover
Panoramebild am ZOB
Der Demonstrationszug am Bahnhof
Der Zug passiert das Leineufer
Demonstration vor dem Rathaus in Hannover
Banner vor dem Rathaus
Zug auf der Hamburger Allee

Hunderte bei Fahrraddemo in Garbsen

Dreihundert Bürger protestierten am Sonnabend, dem 6. Juni 2015, gegen den Bau der Südlink-Stromtrasse ALT_091 mitten durch Garbsen. Die Fahrraddemonstration begann um 10 Uhr in Osterwald Oberende, weiter ging es über Unterende, Frielingen, Horst, Meyenfeld bis zum Blauen See.

An sieben Orten entlang der Strecke wurden kurze Versammlungen und Ansprachen von den örtlichen Vertretern gehalten und über den Planungsstand und die Aktivitäten den Bürgerinitiativen informiert.

Kundgebung in Horst mit den betroffenen Bürgermeistern der Stadt und der Ortsteile

Wer die ganze Strecke mitfuhr, konnte Kiebitze, Störche, Greifvögel und viel schützenswerte und sensible Natur erleben. Um so nachdrücklicher war der Eindruck von den geplanten tiefen Eingriffen in die Garbsener Landschaft.

Ansprache in Meyenfeld. Immer wieder stoßen neue Demonstranten zum Zug hinzu.

Seinen Ausklang fand die Demonstration am Blauen See, der gemeinsam mit der Garbsener Schweiz ein bedeutendes Erholungsgebiet in Garbsen bildet, und das durch die Überspannung mit Höchstspannungsmasten ebenfalls gefährdet ist.

Abschluss am Blauen See. Das Erholungsgebiet ist durch die Höchststromtrasse gefährdet.

Nicht jeder konnte die ganze Strecke mitfahren, der Anschluss klappte jedoch nahtlos, denn in den Orten stießen mehr und mehr neue Mitstreiter hinzu, so dass nach offizieller Schätzung insgesamt 300 Bürger am Protest beteiligt waren.

Ein großer Dank geht an alle Teilnehmer, Organisatoren und Unterstützer, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben!